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| Hans Geiger (Physiker) |
Hans Geiger (Physiker)Johannes (Hans) Wilhelm Geiger ( - 30. September 1882 in Neustadt an der Weinstraße; † 24. September 1945 in Potsdam) war ein deutscher Physiker. Bekannt wurde er durch den nach ihm benannten und von ihm zusammen mit Walther Müller entwickelten Geigerzähler (auch Geiger-Müller-Zählrohr genannt).
Geiger studierte ab 1902 Physik und Mathematik in Erlangen, wo er 1906 auch promovierte. 1907 wechselte er nach Manchester ins Institut von Ernest Rutherford, dessen 1911 aufgestelltes Atommodell zum Teil auf Geigers Entdeckungen über Radioaktivität beruhte.
1912 ging Geiger zur Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin-Charlottenburg und wechselte 1925 an die Universität Kiel. Zusammen mit seinem Doktoranden Walther Müller entwickelte er 1928 dort den später nach ihm benannten Geigerzähler.
1929 ging er nach Tübingen und wurde schließlich 1936 Direktor des Physikalischen Instituts Berlin. Dies war seine letzte Anstellung.
zur Person
Zum 60. Todestag, 24.09.2005, widmete ihm der WDR die Radiorubrik "Stichtag". Darin wird erwähnt, dass nach Kriegsende die Alliierten Geigers Haus beschlagnahmten und er völlig mittellos in einem Notasyl gestorben sei. Die Frage, inwieweit dies mit seiner beruflichen Position unter dem Naziregime des Dritten Reiches zusammenhing, bleibt jedoch offen.
Weblinks
- [http://www.tu-berlin.de/presse/125jahre/festschrift/geiger.htm Hans Geiger, in: The shoulders on which we stand: 125 Jahre Technische Universität Berlin]
Geiger, Hans
Geiger, Hans
Geiger, Hans
Geiger, Hans
Geiger, Hans
Geiger, Hans
30. SeptemberDer 30. September ist der 273. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 274. in Schaltjahren) - somit bleiben 92 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1399 - Heinrich IV. wird nach der Absetzung von Richard II. zum König von England ernannt.
- 1484 - In Ingolstadt findet das letzte große Ritterturnier auf deutschem Boden statt
- 1661 - Der Londoner Kutschenstreit liefert König Ludwig XIV. einen Anlass, die Vorherrschaft Frankreichs in der europäischen Politik zu demonstrieren.
- 1867 - Die USA übernehmen die Kontrolle über die Midwayinseln.
Midwayinseln
- 1938 - Die Tschechoslowakei wird im Münchener Abkommen gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten.
- 1946 - In den Nürnberger Prozessen werden die Urteile gegen ehemalige Nazi-Größen gesprochen: 22 mal die Todesstrafe, 7 Haftstrafen und 3 Freisprüche.
- 1946 - Die hessische Landesversammlung verabschiedet den historischen Hessischen Verfassungskompromiss.
- 1947 - Pakistan und Jemen werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1947 - Andrei Alexandrowitsch Schdanow hält seine berühmt gewordene Rede zur Zwei-Lager-Theorie auf der Gründungsversammlung des Kominform.
- 1949 - Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke.
- 1966 - Der südafrikanische Staat Botswana erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 - Der komorische Präsident Ahmed Abdallah wird durch Wahlen in seinem Amt bestätigt.
- 1989 - Tausenden von DDR-Flüchtlingen in den deutschen Botschaften in Prag und Warschau wird erlaubt, in die BRD auszureisen. Der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher verkündet am Abend auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag dieses Verhandlungsergebnis.
- 1992 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bolivien.
- 1993 - Niederlage Georgiens gegen Abchasien.
- 1999 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tschechien. In Kraft seit dem 15. Juni 2001.
Wirtschaft
- 1882 - Das erste hydroelektrische Kraftwerk der Welt wird am Fox River in Appleton, Wisconsin in Betrieb genommen und bildet damit eine Grundlage der späteren Appleton Edison Light Company.
Wissenschaft, Technik
- 1846 - Erste schmerzfreie Zahnextraktion unter Narkose durch William Thomas Green Morton an seinem Patienten Eben Frost
- 1929 - Über dem Flughafen Frankfurt-Rebstock fliegt Fritz Opel als erster Mensch mit einem raketenbetriebenen Flugzeug und stürzt ab.
- 1953 - Mit dem Tiefseetauchgerät Bathyskaph II erreichen der Schweizer Physiker Auguste Piccard und sein Sohn Jacques eine Rekordtiefe von 3150 m.
- 2004 - Erster lebender Riesenkalmar wird in seinem Lebensraum von Tsunemi Kubodera und Kyoichi Mori gefilmt. Die Aufnahmen werden am 28. September 2005 in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.
Kultur
- 1767 - Die Uraufführung von Gotthold Ephraim Lessings Lustspiel Minna von Barnhelm findet in Hamburg statt.
- 1782 - Uraufführung der Oper Cora och Alonzo von Johann Gottlieb Naumann an der Hofoper in Stockholm.
- 1791 - Uraufführung der Oper Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart am Schikaneders Theater in Wien.
- 1863 - Uraufführung der Oper Les Pêcheurs de perles (Die Perlenfischer) von Georges Bizet am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1933 - Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich.
Religion
- 1061 - Der Bischof von Lucca, Anselmo da Baggio, wird als Papst Alexander II. zum Nachfolger von Nikolaus II. gewählt und tags darauf inthronisiert.
Katastrophen
- 1911 - Die Austin-Talsperre bricht und führt zu der bis dahin zweitgrößten Flutkatastrophe in Pennsylvania, USA mit 78 Toten.
- 1999 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Oaxaca, Mexiko fordert 35 Menschenleben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1207 - Jalal ad-Din Rumi, Gründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens aus Konya
- 1227 - Nikolaus IV., Papst
- 1540 - Salomon Alberti, Mediziner
- 1550 - Michael Mästlin, deutscher Mathematiker
- 1605 - Johann Laurentius Bausch, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1747 - Friedrich Justin Bertuch, deutscher Unternehmer und Mäzen
- 1811 - Augusta, preußische Königin und deutsche Kaiserin
- 1823 - Rudolf von Gottschall, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1833 - Ferdinand von Saar, österreichischer Schriftsteller
- 1840 - Johan Svendsen, norwegischer Komponist
- 1852 - Charles Villiers Stanford, irischer Komponist
- 1857 - Hermann Sudermann, deutscher Schriftsteller
- 1862 - Georgi Konjus, russischer Komponist
- 1863 - Reinhard Scheer, deutscher Admiral
- 1864 - Max Laeuger, deutscher Künstler
- 1870 - Jean Baptiste Perrin, französischer Physiker
- 1880 - Kurt Faber, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Hans Geiger, deutscher Kernphysiker
- 1883 - Ernst Hellinger, deutscher Mathematiker
- 1887 - Lil Dagover, deutsche Schauspielerin
- 1893 - Otto Wernicke, deutscher Schauspieler
- 1893 - Harold Joseph Laski, britischer Politiker und Politologe
- 1895 - Lewis Milestone, US-amerikanischer Regisseur
- 1896 - Charlotte Wolff, deutsch-britische Schriftstellerin
- 1897 - Gaspar Cassadó, spanischer Cellist
- 1905 - Nevill F. Mott, englischer Physiker
- 1908 - David Oistrach, sowjetisch-ukrainischer Violinist
- 1911 - Friederike Schneider, Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern
- 1917 - Park Chung-hee, koreanischer Staatspräsident
- 1917 - Buddy Rich, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1920 - Zhang Ailing, chinesisch-amerikanische Schriftstellerin
- 1921 - Stanislaw Kazimierz Nagy, Kardinal der katholischen Kirche
- 1921 - Deborah Kerr, britische Filmschauspielerin
- 1922 - Joana Maria Gorvin, österreichische Schauspielerin
- 1924 - Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Elie Wiesel, US-amerikanischer Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger
- 1929 - Dorothee Sölle, deutsche Theologin
- 1932 - Heinz Behrens, deutscher Schauspieler
- 1934 - Alan A'Court, britischer Fußballspieler
- 1934 - Udo Jürgens, österreichischer Schlagersänger
- 1935 - Johnny Mathis, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Jurek Becker, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Johannes Grützke, deutscher Maler, Zeichner und Druckgrafiker
- 1938 - Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident
- 1939 - Bata Illic, serbischer Sänger
- 1939 - Jean-Marie Pierre Lehn, französischer Chemiker (Chemienobelpreis 1987)
- 1940 - Harry Jerome, kanadischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1942 - Gus Dudgeon, britischer Musikproduzent
- 1942 - Frankie Lymon, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Dewey Martin, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1943 - Johann Deisenhofer, deutscher Physiker (Chemienobelpreis 1988)
- 1943 - Marylin McCoo, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - Mike Harrion, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Ehud Olmert, israelischer Politiker
- 1945 - Ralph Siegel, deutscher Komponist und Musikproduzent
- 1946 - Sylvia Peterson, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Marc Bolan, englischer Musiker, gilt mit seiner Band T. Rex als erfinder des Glam-Rock
- 1950 - Mariano García Remón, spanischer Fußballtrainer
- 1953 - Deborah Allen, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1956 - Basia Trzetrzelewska, polnische Sängerin (Matt Bianco)
- 1956 - Marty Stuart, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1957 - Dave Betts, kanadischer Musiker
- 1957 - Fran Drescher, US-amerikanische Schauspielerin
- 1961 - Eric Stoltz, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1962 - Frank Rijkaard, niederländischer Fußballspieler
- 1964 - Monica Bellucci, italienische Schauspielerin
- 1975 - Laure Péquegnot, französische Skirennläuferin
- 1980 - Martina Hingis, Schweizer Tennisspielerin
- 1982 - Lacey Chabert, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 788 - Abd ar-Rahman I., erster Emir von Córdoba
- 1572 - Francisco de Borja, dritter General der Jesuiten
- 1612 - Federico Barocci, italienischer Maler
- 1787 - Anna Amalie Preußen, deutsche Komponistin
- 1819 - Nicolas Roze, französischer Komponist
- 1846 - Wilhelm Adolf Becker, deutscher Archäologe und Historiker
- 1887 - Josef Matras, österreichischer Schauspieler und Sänger
- 1897 - Therese von Lisieux, französische Karmelitin, die 1925 heilig gesprochen wurde
- 1940 - Walter Kollo, deutscher Komponist
- 1943 - Franz Oppenheimer, deutscher Soziologe und Nationalökonom
- 1953 - Lewis Fry Richardson, britischer Mathematiker und Friedensforscher
- 1955 - James Dean, US-amerikanischer Schauspieler und Jugendidol
- 1955 - Marie Soldat-Roeger, österreichische Violinvirtuosin
- 1966 - Sabine Thalbach, deutsche Schauspielerin
- 1972 - Edgar G. Ulmer, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1975 - Reinhold Bicher, deutscher Maler und Grafiker
- 1977 - Heinrich Gretler, schweizer Schauspieler
- 1977 - Mary Ford, US-amerikanische Sängerin
- 1985 - Herbert Bayer, Grafikdesigner, Typograph, Maler, Fotograf und Lehrer
- 1985 - Simone Signoret, französische Filmdarstellerin
- 1986 - Franz Burda, deutscher Verleger und Begründer des Burda-Verlages
- 1987 - Alfred Bester, Science Fiction-Schriftsteller
- 1990 - Patrick White, australischer Schriftsteller (Literaturnobelpreis 1973)
- 1994 - André Lwoff, französischer Biologe und Genetiker (Medizinnobelpreis 1965)
- 2001 - Jenny Jugo, österreichische Schauspielerin
- 2002 - Hans-Peter Tschudi, schweizer Politiker und Bundesrat
- 2004 - Alexander Arnz, deutscher Fernsehregisseur
- 2004 - Woldemar Winkler, deutscher Maler und Bildhauer
Feier- und Gedenktage
- Botswana: Nationalfeiertag (Tag der Unabhängigkeit)
- Tag des Übersetzens (Todestag von Hieronymus, Patron der Übersetzer)
- Tag des Deutschen Butterbrotes (2005) unter dem Motto: „Deutschland macht den Buttertest – weil Geschmack überzeugt“
Siehe auch
- 29. September - 1. Oktober
- 30. August - 30. Oktober
- September - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0930
ja:9月30日
ko:9월 30일
simple:September 30
th:30 กันยายน
Neustadt an der Weinstraße
Neustadt an der Weinstraße (vor 1939 "Neustadt an der Haardt") ist eine kreisfreie Stadt und liegt an der mittleren Haardt in Rheinland-Pfalz.
Geografie
Lage
Die Kernstadt von Neustadt liegt am östlichen Rand des Pfälzer Waldes, dem Haardtgebirge, und am westlichen Rand der Oberrheinischen Tiefebene inmitten des um 10 km breiten und 80 km langen Weinbaugebietes der Pfalz. Die Stadt wird von West nach Ost vom Speyerbach durchflossen sowie vom Rehbach, der sich innerhalb der Stadt am Winzinger Wassergescheid nach links vom Speyerbach trennt, um - nach Durchquerung der Ebene - einige Kilometer weiter nördlich als dieser in den Rhein zu münden.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Die West-Ost-Ausdehnung des Stadtgebiets mitsamt den eingemeindeten Ortsteilen beträgt 22,5 km, die Nord-Süd-Ausdehnung 9,5 km.
Nachbargemeinden
(im Uhrzeigersinn)
# Deidesheim
# Ruppertsberg
# Meckenheim (Pfalz)
# Haßloch (Pfalz)
# Maikammer
# Lindenberg (Pfalz)
Klima
:: Klimadiagramm von Neustadt an der Weinstraße:
Bild:Neustadt.png
Geschichte
Eckpunkte
Ortsteile
# Diedesfeld
# Duttweiler
# Geinsheim
# Gimmeldingen
# Haardt
# Hambach
# Königsbach
# Lachen-Speyerdorf
# Mußbach
Die außerhalb der Kernstadt gelegenen Ortsteile waren bis zur Eingemeindung im Jahre 1969 bzw. 1974 (Duttweiler) eigenständige Dörfer. Seither ist der Bürgermeister durch einen Ortsvorsteher ersetzt, die Befugnisse des früheren Gemeinderats sind hauptsächlich auf den Stadtrat, in geringerem Maße auch auf den neuen Ortsbeirat übergegangen.
Politik
Stadtrat
Ergebnis der Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004:
# CDU 47,1% (-2,9) - 21 Sitze (-2)
# SPD 22,3% (-9,2) - 10 Sitze (-4)
# FWG 15,8% (+6,7) - 7 Sitze (+3)
# GRÜ 9,3 (+3,6) - 4 Sitze (+2)
# FDP 5,5% (+2,3) - 2 Sitze (+1)
Staatliche Einrichtungen
Neustadt an der Weinstraße ist Sitz der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd). Sie wurde im Jahre 2000 gegründet und löste die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz ab. Im Gegensatz zu dieser besitzt die SGD Süd als mittlere Verwaltungsbehörde nicht mehr regionale, sondern funktionelle Zuständigkeiten, die sich teilweise auf das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz erstrecken.
In Neustadt befindet sich das für ganz Rheinland-Pfalz zuständige Finanzgericht.
Vorreiterrolle bei Verwaltungsreform
Neustadt an der Weinstraße war bis 2002 die einzige kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, die seit 1993 in Folge ihren Haushalt ausgleichen und gleichzeitig den kommunalen Schuldenberg zwischen 1989 und 1999 um über 1/3 (etwa 37 Millionen Euro) reduzieren konnte.
Dabei hatte die Verschuldung der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße bereits Mitte der 1980er Jahre ihren Höhepunkt mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 2.297 Euro (zu damaligen Preisen) bei einer Einwohnerzahl von etwa 50.000 erreicht. Mitte 1999 lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei etwa 1.173 Euro.
Neustadt an der Weinstraße erhielt für diese Leistung 1997 den "Verwaltungsmanagement Award 97" für intelligente Sparkonzepte vom "Institute for International Research" und der Zeitschrift "Die innovative Verwaltung".
Ausführliche Informationen zu dieser bundesweit beachteten Entwicklung unter [http://www.kommunalverschuldung.de www.kommunalverschuldung.de]
Seit 2003 steckt der kommunale Haushalt wieder in den roten Zahlen.
Wirtschaft
Tourismus und Weinbau gehören zu den Haupteinnahmequellen Neustadts. Zur Zeit ist Neustadt neben Landau die größte Weinbaugemeinde Deutschlands. Außer dem Weinbau gibt es auch noch eine nennenswerte Papierindustrie, die sich entlang des Speyerbachs durch Neustadt zieht.
Ansässige Unternehmen
Neustadt ist Sitz folgender Großfirmen:
- Zentrale der Hornbach-Holding-AG
- Europa-Zentrale der SIGMA Sport GmbH
- Keke-Rossberg
Verkehr
Hornbach-Holding-AG
18px Dank der Nähe der 1990 fertiggestellten A 65 besitzt Neustadt eine sehr gute Verkehrsanbindung. In ca. 20 Minuten erreicht man Ludwigshafen am Rhein und Mannheim, Karlsruhe in 30 und Stuttgart in 80 Minuten. Zum Frankfurter Flughafen benötigt man ca. 70 Minuten, den Flughafen Hahn erreicht man in 80 Minuten.
18px Seit 1996 halten zweimal täglich ICE-Züge auf dem Weg von Mannheim über Kaiserslautern nach Saarbrücken in Neustadt Hbf.
18px Durch die Einführung der S-Bahn RheinNeckar (2002) wurde die Einbindung Neustadts ins deutsche Eisenbahnnetz und den Rheinland-Pfalz-Takt weiter verbessert.
In einem gemeinsamen Halbstundentakt fahren die Linien S 1/2 ab Hauptbahnhof und Neustadt-Böbig nach Kaiserslautern und in Richtung Mannheim. In Schifferstadt besteht Anschluss an die Linien S 3/4 nach Speyer.
Städtepartnerschaften
- Mâcon, Frankreich
- Lincoln, Großbritannien
- Musange, Ruanda
- Wernigerode, Sachsen-Anhalt
- Quanzhou, Volksrepublik China
- Mersin-Yenisehir, Türkei
- Manchester (New Hampshire), USA
- Mitglied der internationalen Städtefreundschaft "Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa" mit 34 Mitgliedern aus fünf Staaten (Stand: 2005).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kultur
- Freilichtbühne im Park der Villa Böhm - [http://www.neustadter-schauspielgruppe.de Neustadter Schauspielgruppe]
- Der Saalbau - Theater & Konzerthaus
Bauwerke
- Hambacher Schloss
- Ruine der Wolfsburg
- Stiftskirche (mit getrenntem Schiff für Katholiken und Protestanten)
- Casimirianum
- Historische Altstadt
- siehe auch: Wandmalereien des Künstlers Werner Holz in Neustadt
Vereine
Deutsche Wanderjugend
Feste
In Neustadt wird im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes die Deutsche Weinkönigin gewählt. Höhepunkt des Festes, das traditionell Anfang Oktober stattfindet, ist der größte Winzerfestzug Deutschlands.
Weinfeste gibt es von der Mandelblüte bis in den Oktober an fast jedem Wochenende. Besonders bekannt sind das Andergasser Fest in Hambach, das Mandelblütenfest in Gimmeldingen und natürlich das bereits erwähnte Deutsche Weinlesefest mit den Haiselscher am Bahnhof.
Ende August findet (u. a. auch in Neustadt) der Weinstraßentag statt, bei dem die gesamte Weinstraße für den Verkehr gesperrt ist; nur Fahrradfahrer und Fußgänger dürfen auf ihr unterwegs sein. Überall finden dann Feste und Ausstellungen statt, und die gesamte Pfalz feiert.
Bildung
Gymnasien
- Käthe-Kollwitz-Gymnasium
- Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium
- Leibniz-Gymnasium
Realschulen
- Georg-von-Neumayer-Realschule
Erwachsenenbildung
- Volkshochschule
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Mario Basler, Fußballnationalspieler
- Gregor Braun, Rad-Olympiasieger
- Walter Bruch, Erfinder des PAL-Farbfernsehsystems
- Edgar Dacqué, Paläontologe
- Otto Dill, Maler
- Malu Dreyer, rheinland-pfälzische Ministerin
- Hans Geiger, Erfinder des Geigerzählers
- Emil Helfferich, international tätiger Kaufmann
- Dr. Karl Helfferich, Bankier und Politiker
- Bernhard Hoëcker, Comedian
- Judith Kaufmann, Journalistin und TV-Moderatorin
- Albert H. Keil, Pfälzer Mundartpreisträger
- Udo Röbel, Journalist (Kießling-Affäre, Gladbecker Geiseldrama)
- Mario Scheuermann, Weinautor
Ehrenbürger
- Josef Bürckel (bis 1947)
- Alban Haas, Theologe und Heimatforscher
- Friedrich Hetzel, Bankier und Mäzen
- Georg von Neumayer, Polarforscher
Sonstige mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten
- Ulf Hoelscher, Geiger und Dozent, machte in Neustadt Abitur
- Erika Köth, Sopranistin, lebte in Neustadt
- Gernot Rumpf, Bildhauer und Dozent, machte in Neustadt Abitur und lebt dort
Weblinks
- [http://www.neustadt-weinstrasse.de/ Stadt Neustadt an der Weinstraße (Startseite mit WebCams)]
- [http://www.neustadt.pfalz.com Fremdenverkehrsamt]
- [http://www.otto-dill-museum.de/ Otto-Dill-Museum]
- [http://www.stadtmuseum-neustadt.de/index.php Stadtmuseum Villa Böhm]
- [http://www.neustadter-schauspielgruppe.de/ Freilichtbühne im Park der Villa Böhm]
- [http://www.fotogalerie-neustadt.de/ Fotogalerie von Neustadt an der Weinstraße]
- [http://www.stadtportal-neustadt.de/ Stadtportal Neustadt - Online-Zeitung]
- [http://www.neustadt-in-europa.de/ Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa]
Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalz
Kategorie:Vorderpfalz
1945
2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd
Politik
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles - 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York
Katastrophen
- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.
Vereinte Nationen
- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
- : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)
Militärisch
- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.–15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien
Technik
- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)
1. Halbjahr
- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker
2. Halbjahr
- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie
- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker ( - 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer ( - 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer ( - 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin ( - 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer ( - 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer ( - 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist ( - 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose ( - 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker ( - 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ( - 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1884)
- 2. Februar – Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg ( - 1859)
- 3. Februar:
Physiker
Physiker ist eine Berufsbezeichnung für Wissenschaftler, die in der Physik tätig sind.
Berufsfeld
Physiker (Diplom-Physiker) besetzen ein sehr vielfältiges Berufsfeld: sie lösen Aufgaben in der Grundlagen- und Industrieforschung, Entwicklung, Produktion, Beratung, Organisation und Verwaltung, im Marketing, im Öffentlichen Dienst und in der Lehre an Schulen und Hochschulen. Dabei wenden sie Methoden der theoretischen, experimentellen und angewandten Physik an.
In der Regel sind sie auf ein Spezialgebiet orientiert, wie zum Beispiel Kernphysik und Elementarteilchenphysik, Atom- und Molekularphysik, Festkörperphysik, Hydrodynamik, Aerodynamik, Strömungslehre, Thermodynamik, Optik, Akustik, Elektrodynamik, Hoch- und Tieftemperaturphysik, Astrophysik, Weltraumphysik.
Diplom-Physiker arbeiten in der Forschung und Lehre an Hochschulen. Sie sind in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen fast aller Branchen tätig, zum Beispiel im Maschinen- oder Fahrzeugbau, der Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik, der Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Energieerzeugung und -verteilung oder der Chemischen Industrie.
Nach Aussage der [http://www.arbeitsagentur.de/vam/vamController/CMSConversation/anzeigeContent?docId=63094 Bundesagentur für Arbeit] wurden 2004 nach einigen Jahren der erhöhten Arbeitslosigkeit unter Physikern wieder etwas mehr Physiker gesucht (457 Offerten für 2.620 arbeitslose Physiker Jan-Okt 2004).(Stand 12/2004)
Ausbildung
Der Beruf des Diplom-Physikers setzt ein Studium an einer Universität voraus, dessen Abschluss als erster berufsqualifizierender Abschluss dient. Im Moment werden an vielen deutschen Universitäten die Diplom-Studiengänge durch die neuen internationalen Bachelor/Master-Studiengänge ersetzt.
Physik kann man auch im Rahmen von Ingenieurstudiengängen an Hochschulen oder Fachhochschulen und im Rahmen von Lehramtsstudiengängen und Magisterstudiengängen studieren. Dabei kann Physik mit Abschlussziel Magister an fast allen Hochschulen jedoch nur als Nebenfach gewählt werden.
Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, jedoch ist die tatsächliche Studiendauer mit durchschnittlich 12,9 Fachsemestern höher.
Siehe auch
Portal:Physik - Nobelpreis für Physik - Liste von Physikern
Literatur
- Die großen Physiker, 2 Bde.: Von Aristoteles bis Kelvin; Von Maxwell bis Gell-Mann. Hrsg. v. Karl von Meyenn. 1997, ISBN 3-406-41151-7
Weblinks
- Berühmte Physiker: [http://www.bingo-ev.de/~kg666/verschie/physiker/physiker.htm], [http://www.minic.ac.at/ut/Physik/namen.html]
- [http://www.nobel.se/physics/index.html „The Nobel Prize in Physics“ von nobel.se]
- [http://www.th.physik.uni-frankfurt.de/~jr/portraits.html Bilder berühmter Physiker]
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Kategorie:Beruf
Kategorie:Physik
ja:物理学者
th:นักฟิสิกส์
Geigerzähler
Der Geigerzähler (auch Geiger-Müller-Indikator oder Geiger-Müller-Zählrohr) ist ein Detektor für ionisierende Strahlung, also z.B. Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlen. Neutronen, die auch bei radioaktiven Zerfällen entstehen können, werden nicht registriert. Der Geigerzähler wurde 1928 von den Physikern Hans Geiger und Walther Müller in Kiel erfunden. In den meisten Fällen wird er heute eingesetzt, um radioaktive Substanzen zu erkennen, bzw. deren Gefahrenpotential zu beurteilen. (Störfälle von Kernkraftwerken, Prüfung auf Kontamination von Lebensmitteln/Personen/Objekten, physikalische Versuche)
Aufbau
Kiel
Der Hauptbestandteil des Geigerzählers ist ein Metallrohr das die Kathode (-) bildet, und in dessen Mitte sich ein Draht befindet, der als Anode (+) dient. Am vorderen Ende befindet sich ein strahlendurchlässiges Fenster (z. B. aus Glimmer oder Mylar), während im hinteren ein Isolator steckt, der auch die Anode hält. Im Innern befindet sich ein Edelgas (bildet keine negativen Ionen, z. B. Argon) mit geringem Druck (um 100 hPa absolut). Zwischen Anode und Kathode liegt eine Gleichspannung von mehreren hundert Volt an. Pa.
Funktion
Tritt ionisierende Strahlung hinein, so trennt diese auf ihrer Flugbahn Hüllenelektronen des Edelgases von ihren Atomkernen. Die Elektronen werden aufgrund der elektrischen Feldkraft in Richtung Anode beschleunigt und kollidieren dabei mit weiteren Gasatomen, die so ebenfalls ionisiert werden. (Stoßionisation, Gasentladung). Die so lawinenartig freigesetzten Elektronen ermöglichen nun einen Stromfluss zwischen Anode und Kathode, der mittels eines in den Stromkreis eingeschalteten Widerstandes in ein Spannungssignal umgewandelt wird. Dieses Signal wird dann elektronisch verstärkt und entweder als akustisches (Knacken, Piepston) oder optisches Signal (blinken eines Lämpchens) angezeigt. Um die Aktivität eines Präparates abschätzen zu können, werden diese Impulse außerdem von einer Zählerschaltung erfasst.
Einschränkungen
Unmittelbar nach dem Auslösen einer Gasentladung ist das Zählrohr für eine kurze Zeit (ca. 0,1 Millisekunde) nicht empfänglich für weitere Impulse, was als "Totzeit" bezeichnet wird. Der Grund hierfür liegt darin, dass die nach der Ionisation positiv geladenen Gasatome das elektrische Feld von der Anode abschirmen. Erst wenn die Ionenwolke zur Kathode gewandert ist, um sich dort zu entladen, und wenn die Gasentladung mittels spezieller Zusätze (z. B. Halogene) gelöscht ist, kann der Prozess erneut ausgelöst werden.
Weiterhin erfassen einfache Geigerzähler nur die Anzahl der registrierten Impulse, sprich die Aktivität, was keinen Rückschluss auf die Strahlungsart erlaubt. Die unterschiedliche Ionisierungsfähigkeit und kinetische Energie von z. B. Alpha- und Gammastrahlung bleibt unberücksichtigt. Um diesen Nachteil auszugleichen, können Geiger-Müller-Rohre auch im sog. Proportionalbereich betrieben werden, um nicht nur die Aktivität einer Strahlungsquelle, sondern auch deren Energiedosis ermitteln zu können. Siehe Proportionalzählrohr.
Kategorie:Kernphysik
Kategorie:Messgerät
PhysikDie Physik (griechisch φυσική, physike „die Natürliche“) ist die Naturwissenschaft, welche die grundlegenden Gesetze der Natur, ihre elementaren Bausteine und deren Wechselwirkungen untersucht. Sie befasst sich sowohl mit den Eigenschaften und dem Verhalten von Materie und Feldern in Raum und Zeit als auch mit der Struktur von Raum und Zeit selbst.
Die Physik beschreibt die Natur quantitativ mittels naturwissenschaftlicher Modelle, sogenannter Theorien, und ermöglicht damit insbesondere Vorhersagen über das Verhalten der betrachteten Systeme. Dazu verwendet die Physik die Sprache der Mathematik.
Im Zusammenhang mit der Physik wurde auch erstmals die Frage nach der Ethik naturwissenschaftlicher Forschung aufgeworfen, ein Thema, das auch in der Literatur, etwa in dem Theaterstück Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt, aufgegriffen worden ist.
Das Theoriengebäude der modernen Physik
Das Theoriengebäude der Physik ruht auf zwei Säulen, der Relativitätstheorie und der Quantenphysik. Beide Theorien enthalten ihren Vorgänger, die Newtonsche Physik, über das so genannte Korrespondenzprinzip als Grenzfall und haben daher einen größeren Gültigkeitsbereich als diese.
Die Relativitätstheorie
Die Relativ | | |